Mittwoch, 13. Juni 2012

Wildwuchs

Integratives Bewegungs-Theater mit 80 Jugendlichen

Sie kommen aus 7 verschiedenen Schulen – aus Herschel- und Lessing-Mittelschule, aus der Gnadenthal Mädchenrealschule, dem Christoph-Scheiner-Gymnasium, dem Pädagogischen  Förderzentrum und dem Caritas-Zentrum St. Vinzenz und aus Gymnasien vom slowenischen Murska Sobota - sowie als Lehrlinge von Audi und erarbeiten seit Februar mit professionellen Künstlern das aufregende Bewegungs-Theater WILDWUCHS. Sie sind fulminant und energiegeladen, poetisch und nachdenklich. Wie das Leben eben so ist!  
Sie sind Helden, Gauner, Liebhaber, Streitlustige oder Träumer, und ihre vitalen, kuriosen, amüsanten, verrückten Geschichten wachsen zur überbordenden Kraft von WILDWUCHS zusammen.
Künstlerische Leitung, Regie, Choreographie: David Williams; Choreographie: Annette Taubmann; Musik: Olivier Truan und Kolsimcha, Regieassistenz: Birgit Mannel-Fischer; Kostüme: Christina Huener
Aufführungen: 28. Juni, 19 Uhr; 30. Juni, 18 Uhr, im Großen Haus des Stadttheaters Ingolstadt

Veranstalter sind die „Stiftung Jugend fragt e.V.“ und die Stadt Ingolstadt mit den Quartieren der Sozialen Stadt und dem Kulturreferat. Gefördert wird das Theater-Projekt von der Audi AG, der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft, der IFG, dem Bezirk Oberbayern und dem Stadttheater Ingolstadt.



Zum dritten Mal sind in die Theaterproduktionen des Jugendkultursommers Jugendliche aus Partnerstädten Ingolstadts eingebunden. Den Anfang machten 2010 zehn serbische Jugendlichen aus Kragujevac beim „Zirkustheater – Überflieger“. 2011 begeisterten Jugendlichen aus dem polnischen Opole die Zuschauer in „Die Fremde und der König“ nach Lion Feuchtwangers Roman „Die Jüdin von Toledo“. In „Wildwuchs“ arbeiten nun zehn Jugendliche aus dem slowenischen Murska Sobota mit. Sie proben bereits seit einigen Wochen nach den Maßgaben des Regisseurs.
Außerdem erfüllt sich in diesem Jahr ein lang gehegter Wunsch. Die Truppe kann ihre Produktion auch in der Partnerstadt zeigen. „Wildwuchs“ geht eine Woche lang auf Tournee nach Murska Sobota.
Das Ziel der Jugendtheaterprojekte, die Integration, gewinnt damit eine weitere interessante Facette.


Sonntag, 10. Juni 2012

Der Grafiker Kai Hummel hat mit der Grafikgruppe der Lessingschule die graphischen Elemente für Werbepostkarten und Plakat entworfen.

 







Dienstag, 29. Mai 2012

Künstler

Olivier Truan mit Kolsimcha

Olivier ist Gründungsmitglied von Kolsimcha und seit 1986 dabei.
Olivier Truan absolvierte sein Studium am Berklee College of Music in Boston und promovierte magna cum laude. Nach zusätzlichen Studien an der Manhattan School of Music und der Musikakademie Basel spielte er zahlreichen Aufnahmen ein und konzertierte u. a. mit Dee Dee Bridgewater, Lew Soloff und Rick Margitza.


Als musikalischer Leiter und Komponist war er an grossen Häusern in Deutschland und der Schweiz bei Theaterproduktionen wie “Bullets over Broadway”, “Ghetto”, “Der Revisor”, “Die Vögel”, “Hochzeit” u.v.a. federführend.
Er co-komponierte für das Staatstheater am Gärtnerplatz in München das Jazz-Musical “Marilyn”, und komponierte ein abendfüllendes Ballett mit dem Titel “La Fermosa”. Für das Theater Basel schrieb er die Musik zu den Balletten “Mayday” und “Ballettabend II” sowie die Musik zum Stück “Das Geisterschiff” mit Kolsimcha. Für das Theater Solothurn schrieb er Musik für mehrere Stücke u.a. “Odyssee” und “Pinocchio”. Ausserdem co-komponierte er die Filmmusik zu “Gripsholm” von Oscar Preisträger Xavier Koller und “Anna annA” von Jürgen Brauer.

Auch als klassischer Komponist hat er sich einen Namen gemacht, und seine Werke werden von zahlreichen Orchestern und Solisten gespielt, so schrieb er unter anderem für François Leleux ein Konzert für Oboe und Orchester.
Das Multitalent Olivier Truan war ausserdem als Sound Designer tätig und produzierte preisgekrönte Sample Libraries, die von Künstlern wie Elton John, Stevie Wonder und Prince benutzt wurden.


http://www.kolsimcha.net/projekte.htm

Künstler

David Williams
Künstlerischer Leiter


David Williams, geboren in Northam (Australien), wurde an der Jan Moore School of Dance in Rockhampton, am Victorian College of Arts, sowie an der Australien Ballet School in Melbourne ausgebildet. Ab 1991 folgten Engagements als Tänzer am Stadttheater Gießen, Landestheater Detmold und an den Staatstheatern in Kassel und Braunschweig. Seit 1995 ist Williams außerdem als Choreograph tätig, 2004 entstand mit "Ballroom Dreamings" sein erstes abendfüllendes Stück, das in Braunschweig uraufgeführt wurde.
In den folgenden Jahren schuf er eine ganze Reihe weiterer choreographischer Arbeiten z.B. für das Staatstheater Braunschweig ("Of being somewhere" 2008), das Theaterlabor Bremen, das Theater Regensburg ("Flutter/Flattern" 2007), das Stadttheater Gießen ("C'est la vie" 2009, "MidsummerNightDream" 2010), das Staatstheater Nürnberg ("Enron DSE" 2010, "Peer Gynt" 2011; Regie: Klaus Kusenberg), oder für die Dance Short Cuts im Kleinen Haus des Theaters Ingolstadt ("Last Place to Go“, „ Grassfire" 2009, "Wading /What is good for?", " As far as we have travelled" 2010). Mit der youMove dance company Sydney von Kay Armstrong entstand 2011 eine Skype Studio Session.
Aktuell ist Williams am Schauspiel Essen („Michael Kohlhaas“; Regie: Christoph Roos) und am Theater Bielefeld („Die schöne Helena“; Regie: Bruno Klimek) tätig.
Sein "Physical Graffiti-Project" entwickelte er 2007 in Braunschweig, 2011 mit Menschen jeden Alters für den öffentlichen Raum in Ingolstadt.
2012 wird sein Tanztheaterstück „Macbeth“ am Stadttheater Giessen uraufgeführt.
Choreographien von David Williams wurden zu verschiedenen Tanz-Festivals wie TanzArt ostwest Gießen und Koblenz, Norddeutsches Tanztreffen Osnabrück und Braunschweig und 1. Internationales Tanzfestival Ingolstadt (2011) eingeladen.
Seine Choreographie "Grassfire/Strohfeuer" mit Yahsmine Macaira und David Williams als Tänzer war in Ingolstadt bereits mehrmals zu sehen -und immer zur großen Begeisterung des Publikums: bei den Dance Short Cuts im Kleinen Haus des Theaters, beim Jubiläum "50 Jahre Kunstverein / 25 Jahre Georgisches Kammerorchester in Ingolstadt" im Alf-Lechner-Museum oder in der Theatergalerie.
 http://web.mac.com/wdw1/David_Williams/Welcome.html